Herren

 Fabes TW hp

 

Damen

lenakretzer

Jugend

einlaufe1

Damen 15/16 Archiv

Alle Berichte Saison 2015/16


HSV - SV Untermosel: 17:16 (11:9)

HSV Damen verhelfen Moselweiß zur Meisterschaft

14 Spielerinnen beim Warmmachen, seit vier Spielen ungeschlagen und den Tabellenführer zuhause zu Gast. Das klingt nach einem passenden Saisonabschluss der HSV Damen. Mit breiter Brust wollte man den Rückenwind aus den starken letzten Spielen auch mit in dieses Spiel hineinnehmen. Daher auch die klare Ansage der Trainer vor dem Spiel: „Heute sollten wir die Gelegenheit nutzen und Untermosel zeigen, dass das Hinspiel von uns unterirdisch war und die Meisterschaft von uns entschieden wird.“

Der Start war von beiden Seiten verhalten und es dauerte bis Untermosel mit 0:1 zum ersten und einzigen Male die Partei anführen konnte.

Dann übernahm die HSV die Regie und konnte, wie in den vorangegangenen Spielen, aus einer sehr guten Deckung heraus Tor um Tor davonziehen und beim 4:1 erstmals einen drei Tore Vorsprung erreichen.

Man versäumte allerdings den Vorsprung weiter auszubauen, da mehrere gute Torchancen nicht genutzt wurden. Man verwarf sowohl Siebenmeter als auch Tempogegenstöße. Nachdem sich dann auch noch Paula Peter bei einem Zusammenprall mit der gegnerischen Torfrau am Knie verletzte, kamen die HSV Damen aus dem Tritt und Untermosel nutzte diesen Einbruch, um wieder bis auf ein Tor zu verkürzen. 

Doch die HSV Damen fanden schnell ihren Kampfgeist wieder und konnten den drei Tore Abstand erneut herstellen, sodass man recht zufrieden in die Pause gehen konnte.

In der Halbzeitpause führten beide Trainer den Spielerinnen nochmals vor Augen, dass sie völlig ohne Druck aufspielen können. Druck hatte nämlich nur der SV Untermosel, da er für den Gewinn der Meisterschaft mindestens einen Punkt holen musste. „Wir spielen weiter so unbekümmert und versuchen, auch wenn der Druck durch Untermosel mit Sicherheit wächst, unser Spiel zu machen und uns vor allem weiterhin auf die Deckungsarbeit zu konzentrieren“, so die klare Marschroute für die zweite Halbzeit.

Dies setzten die HSV Damen auch um und konnten beim 14:10 wieder auf vier Tore davonziehen.

Doch mit zunehmender Spielzeit wurde es nochmals richtig spannend. Dies lag daran, dass einige durch solide Angriffe erspielten Torchancen leider nicht erfolgreich verwertet wurden. Aber auch Untermosel zeigte Schwächen im Abschluss und benötigte gegen die weiterhin starke HSV Deckung mehrere Angriffe für einen erfolgreichen Torwurf, konnte aber in der 58. Minute beim 16:16 das Spiel wieder ausgleichen.

Trainer Geisen nahm eine Auszeit und gab die taktische Vorgabe, im Angriff lange und sicher zu spielen. Dies wurde umgesetzt und man konnte 24 Sekunden vor Schluss mit 17:16 in Führung gehen.

Im Gegenzug gelang Untermosel kein erfolgreicher Abschluss mehr, sodass man aus diesem spannenden Spitzenspiel als Sieger hervorging und Untermosel den Bezirksligatitel entreißen konnte.

„Mit diesem Spiel und Sieg haben sich alle für die gesamte Saison belohnt. Außerdem haben wir heute gezeigt, dass wir inzwischen auch in der Lage sind, enge und spannende Spiele abzuliefern und bis zur 60. Minute Beständigkeit zu zeigen. Leider sind nicht alle Spielerinnen heute zum Einsatz gekommen, was so nicht beabsichtigt war und der Hektik und Spannung des Spiels geschuldet war. Dies ist mir auch nachgegangen, aber dennoch hat gerade die starke mannschaftliche Geschlossenheit diesen Erfolg erkämpft.“ resümierte Trainer Peter Geisen das Spiel.

Der Ausklang der Bezirksligasaison 2015/16, welche man mit dem 3. Platz beenden konnte, fand im Anschluss bei Sponsorin da Rosanna (Schützenhof) in gemütlicher Atmosphäre statt.

 

 

 

 

Tamara Rother, Meike Fenz, Michelle Kurz (7/2), Julia Filster (2/1), Sabrina Reim (1), Meike Hartig, Katharina Körber (1), Anne Schneider, Jenny Siemann, Kim Thalwitzer, Lena Kretzer (3), Katrina Helf (2), Nele Gesell (1), Paula Sophie Peter

 

 

 

 

Spielfilm:      0:1, 4:1, 4:3, 6:3, 10:7, 11:9 (Halbzeit), 14:10, 14:12, 15:14, 16:16, 17:16

Statistik:       HSV Rhein-Nette 17 (3/5) : SV Untermosel 16 (2/3)


 

TuS Weibern II - HSV: 15:23 (6:11)

Zum vierten Mal in Folge ungeschlagen

Diese Erfolge sind allesamt Ausdruck der aktuellen starken mannschaftlichen Geschlossenheit der HSV Damen. Denn wie bei den letzten Spielen musste aufgrund von Krankheit und Verletzungen die Mannschaft in veränderter Aufstellung den Weg nach Weibern antreten.

 

nach längerer Pause wieder dabei:

Anne Schneider und Jenny Siemann

Erfreulicherweise wurde der Kader aber von Anne Schneider ergänzt, die nach zwei Jahren sich erstmals wieder das Trikot der HSV überzog sowie durch Jenny Siemann, die zwei Monate nach der Geburt ihres Sohnes die Mannschaft wieder verstärken konnte.

Die Vorgabe der Trainer war kurz und prägnant: Auch in diesem Spiel konnte ein möglicher Punktgewinn nur über eine gute Abwehrleistung erzielt werden. Durch eine 5:1 Deckung sollte zudem die stärkste Spielerin ausgeschaltet werden.

Weibern ging zwar mit 1:0 in Führung, dies sollte aber die einzige Führung für Weibern in dem Spiel bleiben. Im Angriff konnte man durch gute Kombinationen ein ums andere Mal große Lücken erspielen und infolgedessen Tore erzielen. Besonders Sandra Mayer wusste diese von Rechtsaußen effektiv für erfolgreiche Torabschlüsse zu nutzen.

So konnten sich die HSV Damen zunächst mit drei Toren etwas absetzten, Weibern verkürzte allerdings zwischenzeitlich beim 4:5 nochmals auf ein Tor. Durch eine Auszeit gelang es Trainer Geisen die Spielerinnen nochmals so zu coachen, dass die Führung bis zur Pause auf 5 Tore ausgebaut werden konnte.

In Durchgang zwei wurde der Vorsprung kontinuierlich bis zu einer 11 Tore Führung ausgebaut. Garant dafür war weiterhin die starke Deckung. Über Ballgewinne, unter anderem auch durch einige technische Fehler der Weiberner Spielerinnen, konnte man zudem schnelle Gegenstöße initiieren und diese erfolgreich abschließen. Gelangen diese auch mal auf der Gegenseite, so war das Rückzugsverhalten so vorbildlich, dass die schnellen Vorstöße zumeist abgelaufen oder abgefangen werden konnten.

 

Alle eingewechselten Spielerinnen fügten sich nahtlos in die Mannschaft ein, was die derzeitige Stärke der Mannschaft zum Ausdruck bringt. Diese ermöglichte es, die zwei Punkte letzten Endes, insbesondere auch aufgrund der zwischenzeitlichen sehr deutlichen Führung, ungefährdet mit nach Hause zu nehmen.

 

 

Die Trainer zogen nach dem Spiel folgendes Resümee:

K. Bohlander: „Das Herzstück der Mannschaft ist der Zusammenhalt. Jede Spielerin, egal ob neu dabei, Seniorin oder A/B Jugendliche, jeder gehört dazu. Großes Lob an alle. Wahnsinn!“

P. Geisen: „Man merkt, dass es allen zurzeit viel Spaß macht. Jeder bringt sich voll ein. Auch taktische Umstellungen werden schnell aufgefasst und sehr gut umgesetzt. Das zeigt sich unter anderem auch darin, dass der Einsatz von Anne Schneider und Jenny Siemann trotz der längeren Pause von beiden, problemlos möglich war.“

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dem vierten ungeschlagenen Erfolg in Folge wollen die HSV Damen nun beim Saisonfinale gegen den Tabellenführer SV Untermosel den Fünften folgen lassen. Dadurch würde man nicht nur den dritten Tabellenplatz verteidigen, sondern auch in die Bezirksligameisterschaft eingreifen.

Meike Fenz, Tamara Rother, Julia Filster (2), Sabrina Reim (2), Michelle Kurz (4/2), Sandra Mayer (7), Katharina Körber (2), Anne Schneider, Kim Thalwitzer, Elisa Helf (5), Jenny Siemann (1)

Spielfilm: 1:0, 1:4, 4:5, 6:8, 6:11 (Halbzeit), 7:14, 8:17, 9:20, 14:21, 15:23

Statistik: TuS Weibern II 15 (5/3) : HSV Rhein-Nette 23 (2/2)


 

HSV - SF Neustadt: 17:6 (11:1)

Tamara Rother mit Traumquote

Die Ausgangssituation gegen den Tabellendritten stand ähnlich wie in der Vorwoche schlecht, musste man zwei weitere Ausfälle kompensieren und mit nur einer Torfrau antreten, sodass den HSV Damen nur drei Wechselmöglichkeiten zur Verfügung standen. Diese waren überhaupt nur durch die inzwischen feste Unterstützung der Jugendspielerinnen vorhanden. Mit Kim Thalwitzer gab eine weitere Jugendspielerin ihr Debüt und konnte sich durch die mannschaftliche Geschlossenheit nahtlos und fehlerfrei einreihen. Die Ansage der beiden Trainer war klar:

schon mehrfach für die Damen dabei und zum ersten mal

Elisa Helf und Kim Thalwitzer

„Wenn wir was gewinnen wollen, dann über unsere Deckung.“ Weiterhin war die taktische Vorgabe der Versuch über schnelle Angriffe, die auch womöglich kritische Pässe notwendig machten, das Spiel zu gestalten.

Das die erste Hälfte allerdings so laufen würde, überstieg selbst eine optimistische Einschätzung. Das Abwehrverhalten war überragend, die HSV Damen standen fehlerlos zusammen. Alle Spielerinnen setzen sich nahtlos in die Deckung ein und sorgten dafür, dass Neustadt nie ein Mittel gegen diese starke Abwehr fand.

Kamen die Neustädter dann mal durch die Deckung war spätestens bei Tamara Rother kein Durchkommen mehr. „Ein Tor in 30 Minuten gegen den aktuellen Tabellendritten, das ist mehr als nur Überragend, dass ist unglaublich, da fehlen die Worte. Selbst das Endergebnis wollten manche nicht direkt glauben und dachte zunächst an einen Tippfehler.“

Mit einer Traumquote von gefühlten 75% gehaltener Bälle war Tamara Rother der Erfolgsgarant für diesen deutlichen Heimsieg. Auch den einzigen Siebenmeter wehre sie erfolgreich ab.

Bis Neustadt den ersten Treffer erzielte stand es bereits 5:0, ein weiterer 5:0 Lauf führte schließlich zum unglaublichen Pausenstand von 11:1.

Allerdings lief im Angriff nicht alles rund. Hier wurden einige Fehlpässe gespielt und auch versucht, überhastet abzuschließen. Da aber die Deckung und das Rückzugsverhalten an diesem Samstagabend so gut war, bestand keine Gefahr für den Heimsieg, sodass das Spiel nach 30 Minuten eigentlich schon entschieden war, so auch die Meinung von DTrainer Geisen in der Pause: „Wenn wir das noch verlieren, dann sollten wir unsere Handballfähigkeiten ernsthaft überdenken“.

In Durchgang zwei kam durch eine rote Karte in der 34 Minute gegen Julia Filster etwas Unruhe auf. Die rote Karte war auch nach Ansicht des Gästetrainers nicht zwingend berechtigt („Das war 7 Meter für euch und 2 Minuten für uns“).

Zusätzlich sorgten eine Manndeckung und die nicht erfolgreiche Nutzung des dadurch größeren Raums durch die anderen Spielerinnen dazu, dass Neustadt in Halbzeit zwei durch ein 2:5 besser ins Spiel fand.

Glücklicherweise blieb es bei diesem kurzen Durchhänger der HSV Damen und sie konnten mit vier Toren in Folge auch Halbzeit 2 mit 6:5 für sich entscheiden und Neustadt mit einem klaren 17:6 besiegen.

„Was soll man dazu noch sagen, da fehlen einem die Worte. Je mehr Ausfälle zu verkraften sind, umso enger rückt die Mannschaft zusammen, einfach toll.“ So der kurze aber voll des Lobes Kommentar von DTrainer P. Geisen.

Tamara Rother, Julia Filster (4/1), Sabrina Reim, Meike Hartig (1), Sandra Mayer (1), Lena Kretzer (6), Elisa Helf (2), Katrina Helf (3), Nele Gesell, Kim Thalwitzer

Spielfilm: 5:0, 5:1, 11:1 (Halbzeit), 11:2, 13:3, 13:6, 17:6

Statistik: HSV Rhein-Nette 17 (1/3) : SF Neustadt 6 (0/1)


 

TV Moselweiß - HSV: 20:20 (9:12)

glückliches Unentschieden

„Die Hupe ist sehr leise, bei zukünftigen Spielen empfiehlt sich eine Pfeife“, so die Sachverhaltsschilderung, die der Schiedsrichter in Spielbericht eingetragen hat. Grund für die Eintragung war die Diskussion um das Tor, welches in allerletzter Sekunde geworfen wurde. Aufgrund der für ihn nicht hörbaren Schlusssirene entschied der Schiedsrichter auf Tor, sodass das Spiel 20:20 gewertet wurde.

Dies war das Ergebnis der turbulenten Schlussphase eines von Anfang bis Ende sehr spannenden und unterhaltsamen Bezirksligaspiel in Moselweiß, bei dem sich die HSV Damen trotz oder gerade wegen weiteren personellen Ausfällen ein nicht unverdientes, aber letztendlich glückliches Unentschieden erkämpften.

Mit nur zwei Auswechselspielerinnen und ohne zweite Torfrau war der Kader recht übersichtlich, aber die Ansage der Trainer war, sich nicht so schnell geschlagen zu geben und den Tabellenführer aus Moselweiß so lange wie möglich zu ärgern.

Mit Anpfiff der Partie staunten alle Beteiligten nicht schlecht, als die HSV Damen nach 5 Minuten mit 0:3 in Führung lagen, diese bis zur Pause behaupteten und sogar auf 4 Tore ausbauen konnten. Die Deckung inklusive Torfrau stand sehr kompakt und Moselweiß fand kaum ein Durchkommen. Mehr noch, die Konzentration in der Deckung war so gut, dass Moselweiß auch mehrmals die Zeitspielanzeige des Schiedsrichters erhielt und die HSV Damen sich so den Ball erobern konnten.

Im Angriff wurde sehr dynamisch kombiniert und die klar herausgespielten Torchancen sicher verwertet oder die Angriffe konnten nur durch siebenmeterwürdige Foulspiele gestoppt werden. Die taktischen Ansagen wurden von allen Spielerinnen umgesetzt und die HSV Damen zeigten sich als eine geschlossene Einheit, die dem aktuellen Tabellenführer mindestens ebenbürtig, wenn nicht sogar leicht überlegen war.

Scheinbar hatte Moselweiß nicht mit einer solchen Spielstärke gerechnet, sondern eher einen ruhigen Sonntagnachmittagserfolg eingeplant und daher den Anfang etwas verschlafen. Sie benötigten 20 Minuten, um zu verstehen, dass die HSV Damen an dem Tag nicht mal ebenso zu besiegen waren.

In Halbzeit zwei konnte Moselweiß zunächst auf 1 Tor verkürzen, aber beim 12:16 war der alte Vorsprung zunächst wieder herstellt werden. Doch nun kam irgendwie Sand ins Getriebe und die HSV Damen ließen beste Torchancen liegen. Zu allem Überfluss war nun auch die Deckung nicht mehr so stabil und Moselweiß konnte beim 16:16 erstmals ausgleichen und im Weiteren sogar bis zum 19:16 davonziehen. Auch eine Auszeit brachte zunächst keine erkennbare Besserung und beim Stande von 20:17 sah Moselweiß schon fast wie der Sieger aus. Aber eben nur fast. Eine weitere Auszeit wurde genutzt, um nochmals alle Reserven zu pushen und die klare Anweisung gegeben, in der verbleibenden Zeit im Angriff einen schnellen Abschluss zu suchen, um die Chance auf zumindest einen Punkt zu wahren.

Allerdings folgte hiernach kein Planloses anrennen. Im Gegenteil, mit einer doppelten Manndeckung gelang es den Ball zu erobern und mit viel Druck im Angriff nochmals auf 20:19 zu verkürzen. Auch der nachfolgende Angriff von Moselweiß wurde abgewehrt, sodass man 25 Sekunden vor Schluss nochmals den Ball erobern konnte. Beim letzten Angriff gelang es der HSV den Ball auch unter Bedrängnis an die besser positionierte Spielerin weiterzutragen und mit Ertönen der Schlusssirene wurde der Angriff erfolgreich abgeschlossen.

Aufgrund der zu diesem Zeitpunkt recht lautstarken Fanunterstützung war für den Schiedsrichter die Schlusssirene nicht sofort hörbar, so dass nach dem Torentscheid zunächst noch am Zeitnehmertisch geklärt wurde, zu welchem Zeitpunkt die Schlusssirene ertönte. Da es hier keine übereinstimmende Aussage gab, lag die schwierige Entscheidung beim Schiedsrichter, der dann auf Tor und somit auf 20:20 entschied.

„Heute haben alle super und auf hohem Niveau gespielt, gekämpft und gezeigt, welches Potential in der Mannschaft steckt. Leider haben wir Mitte der zweiten Hälfte zu viele Torchancen vergeben und dadurch Moselweiß wieder ins Spiel kommen lassen. Eine so erfahrene Mannschaft wie Moselweiß weiß dies dann zu nutzen. Das Unentschieden ist bei Betrachtung des Spielverlaufs für alle in Ordnung, auch wenn es letztlich für die HSV Damen eine sehr glückliches Ende war,“ so die Analyse von DTrainer Peter Geisen.

Meike Fenz, Julia Filster (8/5), Sabrina Reim, Michelle Kurz (2), Katrina Helf (1), Lena Kretzer (3), Neele Gesell (1), Sandra Mayer (4), Katharina Körber (1)

Spielfilm: 0:3, 3:7, 7:11, 9:11, 9:12 (Halbzeit), 11:12, 12:16, 16:16, 19:16, 20:17, 20:20

Statistik: TV Moselweiß 20 (2/1) : HSV Rhein-Nette 19 (7/5)


 

HSV - VfL Hamm: 34:22 (13:9)

34 Tore in 60 Minuten

Brauchte die Nationalmannschaft 70 Minuten um gegen Norwegen 34 Tore zu erzielen, so schafften die HSV Damen das in 60 Minuten.

Doch bis zum 8:8 sah es alles andere als nach einem deutlichen Sieg aus.

Zwar konnte sich die HSV zwischenzeitlich mit 2 Toren absetzen, was an einer recht guten Deckung, die nur wenig Torchancen zuließ ebenso lag, wie an Meike Fenz, die an diesem Tag ein sicherer und starker Rückhalt war. Doch zu viele Torchancen wurden nicht verwertet und mehrere technische Fehler führten zu leichten Gegentoren, sodass die Partie zunächst ausgeglichen blieb.

Die Umstellung auf 2 Kreisläufer im Angriff brachte dann die Wende und die HSV Damen konnten bis zur Pause einen 4 Tore Führung herausarbeiten.

In der Halbzeitpause wurde die Aufstellung sowie einzelne taktische Mittel nochmals diskutiert.

Diese Appelle zeigten nach dem Seitenwechsel umgehend Erfolg. Man erkämpfte sich in der Abwehr die Bälle und über schnelle Gegenstöße, die zweite Welle oder auch schön vorgetragene Angriffskombinationen konnten Tor um Tor erzielt werden und mit dem 30. Treffer eine 11 Tore Führung herausgespielt werden.

Der Ball wurde in Halbzeit zwei fast fehlerlos und mit viel Dynamik kontrolliert. Es gelangen endlich wieder Anspiele an den Kreisläufer, sodass sich Meike Hartig und Julia Filster mit neun Treffern in die Torschützenliste eintragen konnten. Ebenso gut konnten die Außenspieler freigespielt werden, wodurch unter anderem Lena Kretzer sieben Toren von Linksaußen gelangen und damit die erfolgsreichste Torschützin an diesem Abend war. War die Hammer Deckung dann stärker auf der linken Seite engagiert, wurde halt rechts frei gespielt, was Sandra Mayer mit 2 Toren in Folge quittierte.

Michelle Kurz war vom 7 Meter Punkt fehlerlos und Nele Gesell fügte sich in ihrem ersten Seniorenspiel problemlos ein und konnte gleich ihren ersten Torerfolg feiern. Beachtlich war auch, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten, was die starke kollektive Leistung an diesem Samstag widerspiegelt.

Hamm hatte dem am Ende nichts mehr entgegenzusetzten und so konnten die HSV Damen den höchsten Saisonerfolg erreichen.

„Nach dem bereits stärkeren Spiel gegen Neustadt konnten nun auch endlich die notwendigen Punkte eingefahren werden. Durch die Unterstützung der Jugendlichen und eine entsprechende Einstellung aller Spielerinnen gelang es den HSV Damen nach den zahlreichen Personalsorgen endlich wieder mit mehr Spaß und auch Leistung aufzulaufen. Vielleicht gelingt uns auf diese Weise die ein oder andere Überraschung gegen einen der nächsten Gegner, die in der Tabelle aber allesamt besser platziert sind“, so die Sicht der Dinge von Trainerseite.

 

Tamara Rother, Meike Fenz, Michelle Kurz (5/5), Julia Filster (5), Sabrina Reim (3), Meike Hartig (4), Sandra Mayer (2), Janine Bohlander (2/1), Lena Kretzer (7), Elisa Helf (3), Katrina Helf (2), Nele Gesell (1)

Spielfilm: 1:0, 2:3, 6:4, 7:8, 11:8, 13:9 (Halbzeit), 15:9, 16:12, 19:12, 24:14, 30:19, 33:20, 34:22

Statistik: HSV Rhein-Nette 34 (6/6) : VfL Hamm 22 (3/2)

 

 

 


 

SF Neustadt - HSV: 21:19 (11:9)

Spiel auf Augenhöhe

Gleich vier Juniorinnen unterstützten die HSV Damen beim Spiel in St. Katharinen. Dies war allerdings aufgrund von verletzungs- bzw. berufsbedingten Ausfällen zwingend notwendig, da neben den beiden Torfrauen gerade nur fünf Seniorinnen einsatzbereit waren. Doch womöglich sorgte ausgerechnet diese Konstellation dafür, dass die Partie am Samstagnachmittag über 60 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe und äußerst spannend war.

 

erstmals dabei: Paula Sophie Peter

Die HSV-Damen begannen mit einer offensiven 4:2 Abwehr, die dazu führte, dass Neustadt fast acht Minuten benötigte, um den ersten Torerfolg zu verbuchen, während man selbst bereits drei Mal erfolgreich war. Leider wurden im weiteren Verlauf neben zwei 7 Metern auch beste Torchancen nicht verwertet, so dass Neustadt der 5:5 Ausgleich gelang und im weiteren Spielverlauf sogar mit 3 Toren in Führung ging. Doch die HSV Damen ließen nicht nach und kämpften sich bis zur Halbzeit wieder auf 2 Tore heran.

Dieser Kampfgeist war auch nach Wiederanpfiff ungebrochen und beim 14:14 war das Spiel wieder völlig offen. Man konnte im weiteren Verlauf zwar nicht mehr die Führung übernehmen, aber es gelang, zwischenzeitliche 3-Tore Rückstände oftmals zu verkürzen. Dies war durch den im Verlauf des Spiels immer stärker werden Rückhalt von Tamara Rother im Tor ebenso möglich wie durch verschiedene Abwehrvarianten und gut vorgetragene Angriffe.

 

Als man in der Schlussphase auch wieder auf 19:20 verkürzen hatte, konnte der letzte Angriff leider nicht mit einem Torerfolg abgeschlossen werden und im Gegenzug gelang Neustadt das Tor zum 21:19 Endstand.

Trotz der Niederlage war die Stimmung in der Mannschaft berechtigterweise sehr gut. Die Seniorinnen waren dankbar für die Unterstützung und nicht zuletzt auch überrascht, wie gut und mit welcher Frechheit die Juniorinnen sich integrierten, und diese waren und konnten mit der gezeigten Leistung, vor allem der Beherztheit sehr zufrieden sein.

Das Resümee der Trainer P. Geisen und K. Bohlander reihte sich dieser Stimmung an: „Alle haben stark gekämpft und die taktischen Vorgaben gut umgesetzt, so dass aus den angestellten Überlegungen auch wirkungsvolle Ergebnisse erzielt wurde.

Elisa Helf hat über 60 Minuten das Spiel gut geführt und die Mitspielerinnen immer wieder mit klugen Pässen bedient. Alle Juniorinnen konnten sich sowohl in die Torschützenliste eintragen als auch mit ihrer Abwehrarbeit sehr zufrieden sein.

Wir konnten zwar die zwei Punkte nicht mit nach Hause nehmen, allerdings die Erkenntnis, ein Spiel auf Augenhöhe mit Neustadt bestreiten zu können. Mit mehr Erfahrung wäre das glückliche Ende womöglich auf Seiten der HSV Damen gewesen“.

Tamara Rother, Meike Fenz, Julia Filster, Sabrina Reim (3), Michelle Kurz (4), Janine Bohlander (6), Elisa Helf (2), Katrina Helf (2), Lena Kretzer (1), Paula Sophie Peter (1), Meike Hartig

Spielfilm: 0:3, 5:5, 7:5, 9:6, 11:9 (Halbzeit), 13:10, 14:14, 16:15, 18:15, 18:17, 20:17, 20:19, 21:19

Statistik: SF Neustadt 21 (1/1) : HSV Rhein-Nette 19 (2/0)


 

HSV - TV Arzheim: 22:14 (8:12)

erste Halbzeit flop – zweite Halbzeit top

Zwei ganz unterschiedliche Halbzeiten lieferten die HSV Damen im Spiel gegen den TV Arzheim ab. War Halbzeit eins geprägt von technischen Fehlern, unvorbereiteten Torschüssen oder auch einer Deckung, die den Namen nicht so recht verdiente, so wurde in der zweite Hälfte genau das Gegenteil abgeliefert. Dies spiegelte sich vor allem darin wider, das Arzheim zwischen der 27. und 55. Minuten kein Tor mehr erzielte, die HSV aber mit einem 12:0 Lauf aus einem 8:12 ein 20:12 machte und einen klaren Sieg erringen konnte.

In der ersten Halbzeit funktionierte fast gar nichts. Die Vorgaben des Trainers wurden nicht korrekt umgesetzt und weder Umstellungen, Einwechslungen oder Ansagen von der Bank hatten Erfolg. Folglich war DTrainer Peter Geisen mit der ersten Halbzeit absolut unzufrieden:

„Wir haben zwar eine neue Deckungsvariante probiert, welche so noch nicht ausreichend trainiert wurde und vielleicht zu der unsicheren Deckung führte, doch Arzheim gelangen einfachste Tore, deren Ursache vor allen Dingen in der Einstellung der Spielerinnen zu suchen war. Im Angriff fehlte primär die nötige Dynamik, zusätzlich hatten wir teilweise auch noch Pfosten oder Latte gegen uns.“

Eine Auszeit kurz vor der Pause sowie diese selbst wurde genutzt, um diese Defizite anzusprechen und die Deckung um- und einzustellen.

Dies führte dann dazu, dass die HSV Damen die bisher stärkste Halbzeit dieser Saison ablieferten und dem Gegner erst gegen Ende der Partie noch 2 Gegentore gönnten. Aus einer kompakten Deckung heraus, welche auch weiterhin mit verschiedenen Varianten aufwarte, konnte ein ums andere mal der Ball erobert werden und entweder über schnelle Gegenstöße oder nun kraftvoll vorgetragenen Angriffe Tore erzielt werden.

Trainer Peter Geisen resümiert nach dem Spiel wie folgt: „Ich hatte das Gefühl, dass ich fast eine Halbzeit gebraucht habe, um die Mannschaft zu erreichen, die angesagten Vorgaben auch umzusetzen. Sowas dürfen wir uns bei den nächsten Aufgaben nicht mehr leisten, sonst werden wir deutliche Niederlagen erfahren.

 

 

erstmals gemeinsam auf Torejagd:

Elisa und Katrina Helf

 

 

 

Ein besonderes Lob haben sich heute Elisa und Katrina Helf verdient, die zum ersten Mal gemeinsam auf dem Spielfeld standen, dabei ganz unbekümmert aufspielten und mit insgesamt 9 Treffern zu diesem Erfolg beigetragen haben.“

Tamara Rother, Meike Fenz, Katrin Maus (2), Sandra Mayer (1), Christina Scharnbach (1), Katharina Körber, Julia Filster (1), Sabrina Reim (1), Michelle Kurz (1), Janine Bohlander (6), Elisa Helf (3), Katrina Helf (6)

 

Spielfilm: 0:2, 2:2, 3:5, 6:9, 8:12 / 13:12, 20:12, 20:14, 22:14

Statistik: HSV Rhein-Nette 22 (2/0) : TV Arzheim 14

 


 

TV Bad Ems - HSV: 24:23 (13:12)

Aufholjagd in Halbzeit zwei am Ende nicht belohnt

Eigentlich wollte man an diesem Nikolausnachmittag die zwei Punkte mit nach Hause nehmen, allerdings lief der Nachmittag leider anders als geplant.

Zunächst standen die Vorzeichen für das Spiel besser als zuletzt. Insbesondere durch die Unterstützung der beiden Jugendspielerinnen Katrina Helf und Lena Kretzer war die Mannschaft personell stärker aufgestellt.

Der Wunsch, die zwei Punkte mitzunehmen, schien mit dem Anpfiff vergessen worden zu sein.

Jedenfalls drückte dies die Körpersprache der HSV Damen aus. Die in den letzten Spielen noch gelobte Abwehr ließ sich ein ums andere ausspielen, sodass Bad Ems vor allen Dingen durch die Kreisspielerin in Führung ging und diese auch bis zur Halbzeit nicht mehr abgab.

Klaus Bohlander (Bild), der die Mannschaft an dem Tag alleine führte, gelang es in der Halbzeit die HSV Damen so zu motivieren, dass nach der Halbzeit der Rückstand aufgeholt und in einen 2-Tore Vorsprung umgewandelt wurde. Durch unnötige Ballverluste, Pfostentreffer und vorgeworfene 7-Meter gelang es nicht, den Vorsprung weiter auszubauen, schlimmer noch, man lud Bad Ems sogar ein, wieder auszugleichen.

Das Siegtor für die Heimmannschaft fiel dann zehn Sekunden vor Schluss. Ärger und Enttäuschung überwogen daher auf der Heimfahrt nach Andernach, da diese Niederlage vermeidbar war.

„Positiv hervorzuheben ist, wie schnell und gut sich die beiden Jugendspielerinnen Katrina Helf und Lena Kretzer in die Mannschaft integriert haben. Belohnt haben sich beide bei ihrem Debüt mit Toren. Ein Sieg wäre heute sicherlich drin gewesen. Allerdings ließ schon die Körpersprache in Halbzeit eins, die insbesondere auch in der Abwehr das notwendige Durchsetzungsvermögen vermissen ließ, erahnen, dass sich die Damen heute sehr schwer tun würden.“

Tamara Rother, Meike Fenz, Sandra Mayer (3), Michelle Kurz (3/1), Janine Bohlander (7), Katharina Körber (2), Julia Filster (2), Sabrina Reim, Katrin Maus (1), Katrina Helf (3), Lena Kretzer (2)

Spielfilm:      4:4, 10:7, 11:10, 13:12 (Halbzeit), 16:12, 16:16, 17:19, 20:20, 23:23, 24:23

Statistik:       TV Bad Ems 24 (4/4) : HSV Rhein-Nette 23 (3/1)


- - - Frohes neues Jahr ! ! - - -

Wir wünschen allen unseren Fans, Gästen,
Freunden und Bekannten ein gesundes und
erfolgreiches Jahr ``2016´´ ! ! !
 


SV Untermosel - HSV: 25:16 (14:6)

Schwach aufgestellt - Schwach gespielt

Die Damen der HSV-Rhein-Nette mussten nicht nur den Ausfall von Maren Maus (Saisonende – Knieverletzung) kompensieren, sondern traten auch ohne die Rückraumstützen Katrin Maus (beruflich verhindert), Janine Bohlander (Erkältung) und Elisa Helf (A-Jgd-Spiel) sowie Torfrau Tamara Rother (Weisheitszahn-OP) mit nur einem Auswechselspieler beim SV Untermosel an.

Bis zum 2:2 in der 5. Minute hielten die übrig gebliebenen Damen ruhig und geduldig mit. Dann verschwand jedoch zusehend die Körpersprache und auch Torfrau Meike Fenz hatte auch auf Grund der abbauenden Abwehrleistung einen schweren Stand. So ging es mit einer deutlichen Führung für die Gastgeber mit 14:6 zur Halbzeitansprache in die Kabine.

die HSV Damen beim gemeinsamen Aufwärmen

In Halbzeit zwei stand die Abwehr wesentlich wacher und zum Schluss auch aggressiver. Im Angriff funktionierte weiterhin wenig. Einzig 10 Minuten lang gelang es mit Druck und Spielzügen die gegnerische Abwehr in Bewegung zu bringen und Tore zu erzielen. Doch näher wie auf 7 Tore konnte der Vorsprung nicht verkürzt werden. Die HSV Damen waren teilweise zu ungeduldig, zu ideenlos oder standen sich durch einfache technische Fehler selber im Weg. Zwar war Halbzeit 2 vom Ergebnis her ausgeglichen aber Untermosel konnte sicher den Vorsprung verwalten und war dabei auch nicht wirklich übermäßig gefordert.

„Ein Spiel zum Vergessen. Das man ersatzgeschwächt verlieren darf stand gar nicht zur Diskussion, aber das „Wie“ hätte sicherlich anders laufen können! Besonders in der ersten Halbzeit fehlte die Körpersprache teils ganz, für eine offene Spielgestaltung.“, so das Fazit der Mannschaft direkt nach dem Spiel noch in der Kabine.

„Aufgrund der verletzen, kranken und verhinderten Spielerinnen waren die Möglichkeiten ins Spiel einzuwirken mehr als begrenzt. Wir müssen dieses Spiel schnell abhaken und uns auf die nächsten Aufgaben vorbereiten.“ Mehr konnte auch Trainer Peter Geisen nicht dazu sagen.

Meike Fenz, Sandra Mayer (6/2), Michelle Kurz (7/3), Katharina Körber (1), Julia Filster (2), Sabrina Reim, Meike Hartig, Christina Scharnbach

Spielfilm:      2:2, 7:2, 10:5, 14:6 (Halbzeit), 15:8, 19:10, 20:13, 25:16

Statistik:       SV Untermosel 25 (6/6) : HSV Rhein-Nette 16 (6/5)


 

HSV - TuS Weibern II: 18:16 (9:10)

sehr gute Abwehrarbeit wurde belohnt

Zwei Vereine, die eine lange Tradition haben trafen an diesem Wochenende wieder aufeinander. In den letzten Jahren spielte man in unterschiedlichen Ligen und somit wusste man nicht genau, was auf einen zukam. Noch dazu kam bei den HSV Damen, dass Maren Maus leider nur als Betreuerin auf der Bank Platz nehmen konnte, da sie sich im letzten Spiel am Knie verletzte. Eine genaue Diagnose ist bis hierhin noch nicht bekannt. Natürlich wünscht ihr die ganze Mannschaft weiterhin alles Gute und eine schnelle Genesung.

Meike Fenz mit startker Parade

Das Spiel musste also ohne eine der Spielmacherinnen bestritten werden und zu Beginn der Partie zeigte man sich nervös, unkonzentriert und erzeugte so eine Menge unnötiger Ballverluste, sodass die HSV 1:3 zurück lag. Danach fanden die Damen der HSV Rhein-Nette aber zu ihrer Form zurück und mit einem 4:0 Lauf konnten sie den Spielstand zu ihren Gunsten drehen, 5:3. Hätte man genau so weiter gespielt, wäre eine deutliche Führung zu Halbzeit möglich gewesen. Doch leider wurden hundertprozentige Torchancen nicht genutzt werden und so zeigte sich das Spiel ausgeglichen. Bis zum 9:6 war für die HSV auch noch alles in Ordnung, doch dann folgte, wie schon zu Beginn der Partie, eine Schwächephase, welche die Spielerinnen aus Weibern zu nutzen wussten und den Spielstand zu ihren Gunsten zu drehen konnten (9:10). Mit diesem Spielstand gingen die Mannschaften dann auch in die Halbzeit.

   Auf dem Weg zur Auszeit:

                              Katrin Mohr + Elisa Helf

Für Durchgang zwei nahmen sich die HSV Damen dann deutlich mehr vor und zeigten mal wieder, dass sie vor allem durch ihre Deckung Spiele gewinnen können. Zunächst einmal schafften sie es den Ausgleich zum 12:12 zu erzielen und diesen bis zum 16:16 zu halten. Wie auch schon in Durchgang eins verpasste die HSV es die Partie deutlich zu ihren Gunsten zu gestalten, konnte jedoch durch die hervorragende Deckungsarbeit verhindern, dass Weibern wieder die Führung übernahm. Zu den vergebenen klaren Torchancen kam dann auch noch Pech vom Siebenmeterpunkt, bei dem der Ball vom Innenpfosten wieder heraussprang. So war der Spielstand bis 4 Minuten vor Schluss immer noch ausgeglichen und erst die letzten beiden Toren der HSV brachten die Entscheidung, da die Weiberner ihre Angriffe auf Grund der guten Abwehrarbeit nicht mehr zum Erfolg brachten.

„Es hat gut getan die zwei Punkte heute zu holen. Ich bin richtig froh, dass sich die Mannschaft für die gute Abwehrarbeit belohnt hat,“ so das Fazit von Co-Trainer Klaus Bohlander.

„Es war ein erwartetes spannendes Spiel, was verdient gewonnen wurde. Leider haben wir zu viele klare Chancen liegen gelassen und uns mit der offensiven Deckung extrem schwer getan, sonst wäre die Partie wohl deutlicher ausgegangen. Neben der hervorragenden Deckung haben die Torschützen Janine Bohlander, Sandra Mayer und, was mich besonders freut, Elisa Helf ein Sonderlob verdient,“ resümierte DTrainer Peter Geisen sowohl kritisch als auch anerkennende.

Tamara Rother, Meike Fenz, Katrin Mohr, Sandra Mayer (6), Katharina Körber, Julia Filster, Sabrina Reim, Meike Hartig, Janine Bohlander (9/2), Elisa Helf (3), Michelle Kurz, Christina Scharnbach

Spielfilm:      1:3, 5:3, 7:5, 9:6, 9:10(Halbzeit), 10:12, 12:12, 14:15, 16:15, 16:16, 18:16

Statistik:       HSV Rhein-Nette 18 (3/2) : TuS Weibern II 16 (3/3)


 

HSV - TV Moselweiß II: 13:16 (7:7)

Gedenkminute, schwere Knieverletzung, vermeidbare Niederlage

Der Samstagnachmittag begann vor Anpfiff zunächst mit einer Schweigeminute. Schiedsrichter, Zuschauer, Trainer und Spielerinnen gedachten der Opfer der Anschläge in Paris.

Die 13:16 (7:7) Niederlage der HSV-Rhein Nette Damen gegen Moselweiß II trat angesichts der schweren Knieverletzung von Maren Maus in den Hintergrund. Die HSV Spielerin hatte sich am Anfang der zweiten Hälfte im Angriff bedrängt das Knie derart verdreht, dass sie noch während des Spiels zur Untersuchung ins Krankenhaus musste. „Wir wünschen Maren eine baldige und vollständige Genesung“.

In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer insofern ein ausgeglichenes Spiel, als dass die HSV-Damen durch eine starke Abwehrleistung die Moselweißer Spielerinnen immer wieder beim Torwurf behinderten. Beim 4:2 sah es so aus als ob man sich nach und nach absetzten könnte, aber Moselweiß hielt dagegen und eine kleine Schwächephase in der man es nicht schaffte im Angriff ausreichend Druck für erfolgreiche Torabschlüsse aufzubauen, lies die Führung zum 6:7 wechseln. Zur Pause konnten dies dann aber wieder zum 7:7 in ausgeglichen werden.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit steckte den HSV Damen der Schreck der Verletzung in den Knochen und so gelang es Moselweiß sich mit zwei Toren abzusetzen. Zudem hatten die verbliebenen sieben Feldspielerinnen zunehmend Schwierigkeiten mit der offensiven Abwehr der Moselweißer. Hinzu kamen Konzentrationsschwierigkeiten und damit verbundene unnötige Ballverluste, sodass die Partie letztendlich leider verloren ging.

Trainer Peter Geisen, selbst sehr erschrocken, sieht den Spielverlauf wie folgt: „Die sehr schmerzhafte Verletzung von Maren war wie ein Schock für die gesamte Mannschaft. Dies führte dann erst mal dazu, dass Moselweiß auf 4 Tore davonziehen konnte. Zwar kämpfte sich die Mannschaft nochmals auf 2 Tore heran, aber der an diesem Spieltag eh sehr knappe Kader lies leider keine Wechselalternativen mehr zu. Maren ist schon eine sehr wichtige Spielerin für uns, welche nur schwer zu ersetzen ist. In den kommenden Trainingseinheiten müssen wir aber Alternativen erarbeiten um für anstehenden Aufgaben gerüstet zu sein.“

Tamara Rother, Meike Fenz, Maren Maus (2), Sandra Mayer (3), Katharina Körber, Julia Filster, Sabrina Reim, Meike Hartig, Katrin Maus (1), Janine Bohlander (7/4)

Spielfilm:      2:1, 4:2, 5:3, 6:5, 6:7, 7:7(Halbzeit), 8:9, 8:12, 11:13, 11:16, 13:16

Statistik:       HSV Rhein-Nette 13 (4/4) : TV Moselweiß II 16 (2/2)


 

Nach längerer Herbstpause geht's weiter


Am kommenden Samstag, dem 14.11.2015, 17:15 Uhr, geht es für die HSV-Damen endlich in der Bezirksliga weiter – nach den ersten drei Partien gegen Bad Ems, Arzheim und Hamm hatte es nämlich eine mehrwöchige Pause auf der Jagd nach Toren und Punkten gegeben.

Die Spielpause ist ambivalent zu beurteilen. Einerseits ermöglicht sie das Auskurieren von Verletzungen sowie in den Trainingseinheiten weiter am taktischen Verhalten sowie am Zusammenspiel zu arbeiten. Andererseits

sinkt ohne den Spielrhythmus die Anspannung, sodass die Intensität des Trainings mit dem fehlenden Druck ebenfalls nachlässt. Geplante Freundschaftsspiele konnten aufgrund von Verletzungen und zahlreichen erkälteten Spielerinnen leider nicht durchgeführt werden.

Höchste Zeit also in der verbleibenden Woche noch mal Vollgas zu geben, um dann am Samstag fit gegen Moselweiß aufzulaufen. Mit der Mannschaft ist sicherlich einer der stärksten Gegner der Liga zu Gast. 

Somit darf am Samstag ein in vielerlei Hinsicht spannendes Spiel erwartet werden und die HSV Damen hoffen, dass zahlreiche Zuschauer den Weg nach Andernach in die Realschulhalle finden. Außerdem wird dies der erste „offizielle Auftritt“ des neues Co-Trainers Klaus Bohlander, der die Mannschaft seit einigen Wochen neben Peter Geisen im Training anleitet.


 

VfL Hamm - HSV: 25:26 (14:14)

Gerade nochmal gut gegangen ...

… denn eigentlich hatten die HSV Damen in der 53 Minute beim 24:19 die Partie mit einem relativ sicheren Vorsprung im Griff. Doch 4 Tore nach Gang von Linksaußen und ein Siebenmeter führten zum 24:24. So wurde es in den letzten beiden Minuten noch mal unnötig spannend. Doch Janine Bohlander gelang es, den Ball zweimal mit voller Kraft ins Tor zu werfen, wodurch es dann doch noch ein erfolgreicher Abschluss für die HSV Damen an diesem Sonntagnachmittag wurde.

Michelle Kurz

Begonnen hatte der Sonntagmittag mit einer langen Anfahrt nach Hamm, sodass die Mannschaft etwas müde am Spielort angekommen war. Weiterer Grund für eine nicht optimale Ausgangslage waren die erkältungsbedingt angeschlagenen Spielerinnen, die geschwächt den Weg auf sich genommen hatten. Dennoch war das Ziel, zwei Punkte mit auf dem Heimweg zu nehmen, klar formuliert. Schließlich war auch der Gegner durch den Abgang insbesondere der starken Rückraumspielerinnen aus der letzten Saison geschwächt.

Allerdings gelang es den HSV Damen nicht, das Spiel von Anfang an zu bestimmen. Sowohl eine löchrige Deckung, die Hamm immer wieder Durchbrüche und Torerfolge ermöglichte als auch die fehlende notwendige Laufbereitschaft und der Drang zum Tor im Angriff führten nach einem ausgeglichenem Beginn über ein 3:3 zum 6:3 und der ersten Auszeit durch die HSV. In dieser gelang es die genannten Defizite aufzuzeigen, sodass man anschließend bis zum 6:8 das Spiel drehen konnte. Doch nun zeigten sich schon die ein oder andere erkältungsbedingte Konditionslücke, womit wieder die anfänglichen Schwachpunkte auftauchten und Hamm beim 10:10 wieder ausgleichen konnte und zur Pause ein 14:14 auf der Uhr stand.

Julia Filster

In der Kabine wurde dann nochmals die Taktik erörtert und an den Kampfgeist appelliert um das Spiel zu gewinnen. Dies wurde dann auch bis zum 18:19 geschickt umgesetzt und trotz dreimaliger Unterzahl konnte man das Spiel ausgeglichen gestalten. Es folgte nun die stärkste Phase des Spiels, in der die HSV Damen über 18:20 bis auf 19:24 davonziehen konnten. Hier gelang es nicht, ruhig weiterzuspielen und die klaren Chancen zu verwerten, sodass Hamm, wie eingangs beschrieben, zwar nochmals ausgleichen konnte, am Ende aber die HSV Damen zwar einen knappen, aber nicht unverdienten Erfolg verbuchen konnten.

Sandra Mayer

„Gegen Hamm zuhause tun wir uns irgendwie immer sehr schwer. Gerade wenn es den Anschein hat, dass wir das Spiel im Griff haben, lässt irgendwie die Konzentration nach und wir lassen Hamm wieder ins Spiel kommen. Zwar ist Hamm nicht mehr so stark wie letzte Saison, aber sie tragen ihre Angriffe immer noch recht schnell nach vorne und unser Rückzugsverhalten war leider zeitweise so schlecht, dass Hamm recht einfache Tore machen konnte. Der spannende Verlauf am Schluss war sicherlich dem erkältungsbedingte Leistungsabbau einiger Spielerinnen geschuldet, wodurch es in der 58 Minute so aussah, als ob wir das Spiel verlieren würden. Doch ein letztes Aufbäumen aller Beteiligten brachte dann doch den knappen Sieg“ so die Analyse von DTrainer Peter Geisen.

 

Tamara Rother, Meike Fenz, Maren Maus (4), Sandra Mayer (3), Katharina Körber (2), Julia Filster (2), Sabrina Reim, Meike Hartig (5), Michelle Kurz (5/1), Janine Bohlander (5/2)

Spielfilm:      3:3, 6:3, 6:8, 14:14 (Halbzeit), 17:17, 19:20, 19:24, 24:24, 25:25, 25:26

Statistik:       VfL Hamm 25 (2/2) : HSV Rhein-Nette 26 (4/3)


 

TV Arzheim - HSV: 16:25 (7:14)

deutliches Ergebnis

Nicht wiederzuerkennen waren die HSV Damen im Vergleich zum ersten Saisonspiel. Von Beginn an wurde sehr konzentriert und mit einer eindrucksvollen Leistung gespielt, sodass Arzheim regelrecht überrannt wurde. Beim 0:7 waren die Weichen schon so gestellt, dass es an diesem Sonntagnachmittag nur einen Sieger geben konnte.

Gemeinsames Aufwärmprogramm: Maren Maus, Meike Fenz, Christina Scharnbach und Julia Filster

Zwar gelang es dann auch Arzheim, die ersten Treffer zu setzen, aber ein weiterer Zwischenspurt führte wieder zu einer 7 Tore Führung und beim 7:14 wurde zum Pausentee gepfiffen.

Diese wurde dann auch genutzt, um die ein oder andere Angriffsvariante und das Deckungsverhalten nochmals durchzusprechen, womit es dann nach Wiederanpfiff gelang, den Vorsprung auf 10 Tore heranwachsen zu lassen.

Im weiteren Spielverlauf konnte dies nicht weiter erhöht werden, da sich nun der ein oder technische Fehler geleistet wurde, oder aber auch Einzelaktionen nicht erfolgreich verwandelt werden konnten. Dafür war die Deckung aber bis zum Schluss sehr stabil und auch beiden Torfrauen zeigten sehr gute Leistungen, nicht zuletzt durch zwei parierte Siebenmeter von Meike Fenz.

„Die Reaktion auf den verkorksten Saisonstart war schon beeindruckend. Durch die schnelle und deutliche Führung zum Spielbeginn haben wir uns das Selbstvertrauen geholt um das Spiel jederzeit kontrollieren zu können. Besonders gefreut haben mich die beiden Tore von Sabrina Reim oder auch die Aktionen und Anspiele von Katharina Körber. Ebenso hat Maren Maus gezeigt, dass sie für die Mannschaft gerade im Angriff sehr wichtig ist, was Arzheim auch mit einer zwischenzeitlichen Manndeckung von ihr bestätigt hat.

Der schöne Erfolg wurde aber letztendlich durch die mannschaftliche Geschlossenheit und Einstellung einer jeden Spielerin erreicht. Ich hoffe, dass wir diese Motivation in die nächsten Spiele übertragen können, denn Auswärts in Hamm oder auch für das nächste Heimspiel gegen Moselweiß wird diese vonnöten sein.“ Soweit die Betrachtung von DTrainer Peter Geisen zu diesem Spiel.

Tamara Rother, Meike Fenz, Maren Maus (6), Sandra Mayer (1), Christina Scharnbach, Katharina Körber (6), Julia Filster (1), Sabrina Reim (2), Meike Hartig, Michelle Kurz (9/1)

Spielfilm:      0:7, 3:10, 6:11, 7:14 (Halbzeit), 7:17, 12:19, 12:21, 13:23, 15:25, 16:25

Statistik:       TV Arzheim 16 (3/1) : HSV Rhein-Nette 25 (1/1)


 

HSV - Bad Ems: 9:13 (3:6)

Stark dezimierter Kader konnte nicht bestehen

 

Die Vorzeichen für das erste Saisonspiel standen nicht gut. Im Vorfeld war schon klar, dass einige Rückraumspielerinnen auf Grund von Verletzungen nicht antreten konnten. Im letzten Testspiel zog sich dann eine weitere Rückraumspielerin eine Gehirnerschütterung zu und viel somit ebenfalls aus. Somit musste man mit einer stark dezimierten Mannschaft antreten, die so auch noch nie zusammen gespielt und nur selten so zusammen trainiert hatte.

 

Man schaffte es in den ersten Minuten der ersten Halbzeit jedoch über eine sehr stabile Abwehr, taktische Mittel, sowie mit zwei Kreisläufern und langen Angriffen, das Spiel offen zu gestalten. Es war sogar so, dass die HSV Damen bis zur 15. Minute mit 1:0 führten. Hier zeichnete sich schon früh ab, dass dieses Spiel, wie auch schon in der letzten Saison kein Torfestival werden würde. Das 1:0 sollte leider die einzige Führung der HSV bleiben, denn durch kleine Unaufmerksamkeiten in der Deckung und nur wenigen herausgespielten und dann noch ungenutzten Chancen konnte Bad Ems sich auf vier Tore abzusetzen. So ging man mit einem 3:6 in die Kabine und war alles andere als zufrieden.

Die zweite Halbzeit begann deutlich besser. Die Abwehr fand zu ihrer Anfangsstärke zurück und im Angriff gelangen einige sehenswerte Tore, sodass man den Anschluss schaffte (5:6). Doch zeigte sich die HSV Damen hier dann erneut zu unkonstant und man stellte das so erfolgreiche Spiel wieder ein. Die Folge war, dass Bad Ems es erneut gelang sich auf drei Tore abzusetzen (5:8). Es folgten weitere starke Minuten der HSV, in denen der erneute Anschluss geschafft wurde (8:9). Doch auf Grund des kleinen Kaders verließ die Spielerinnen der HSV sichtbar die Kraft und die technischen Fehler und Unaufmerksamkeiten erlaubte es Bad Ems über zwei Gegenstöße den Abstand wieder zu vergrößern. Am Ende zeigten keine taktischen Mittel mehr Erfolg und so musste man sich mit einem 9:13 geschlagen geben.

„Wenn du eine Mannschaft aufstellen musst, die so noch nie zusammen gespielt hat, dann ist es eine beachtliche Leistung, nur 13 Gegentore zu bekommen. Ich denke, wenn wenigstens eine der ausgefallenen Spielerinnen noch dabei gewesen wäre, hätten wir heute bestanden, denn Bad Ems war spielerisch auf jeden Fall zu schlagen. Leider hat es im Angriff an der notwendigen Durchschlagskraft und Ordnung gefehlt. Auch hat es an Selbstvertrauen gefehlt, da die erfahrensten Spielerinnen fehlten. Wichtig war für die kommenden Spiele, dass alle bis zum Schluss gekämpft haben. Hervorheben möchte ich noch Meike Fenz, die in ihrem ersten Spiel als Seniorin ein starke Leistung gezeigt hat“, so DTrainer Peter Geisen nach dem Spiel.

 

Teampower: Die HSV-Damen um Trainer Peter Geisen

 

Für das nächste Spiel in Arzheim, am 27.09.2015 um 17 Uhr in Arzheim, haben sich die Spielerinnen der HSV mehr vorgenommen. Dann wieder verstärkt durch drei Rückraumspielrinnen wollen sie zeigen, dass das Ergebnis gegen Bad Ems ein Ausrutscher war. Die Motivation in der Mannschaft ist groß.

 

Es spielten:

Tamara Rother, Meike Fenz, Katrin Maus (1), Sandra Mayer (3), Christina Scharnbach, Katharina Körber (2), Julia Filster, Sabrina Reim, Meike Hartig (3), Elisa Helf

Spielfilm: 1:0, 1:2, 1:4, 2:6, 3:6 (Halbzeit), 5:6, 6:9, 8:9, 9:11, 9:13

Statistik: HSV Rhein-Nette 9 (2/0) : TV Bad Ems 13 (4/4)


 

HSV Frauen
Saison 2015/16 Vorbereitung

Da das seit 2 Jahren besuchte Trainings- und Vorbereitungsturnier der HSG Bergstraße in Laudenbach nicht stattfand, wurde entsprechender Ersatz gesucht und in Gerolstein gefunden.

Hier traf man auf den Gastgeber SV Gerolstein (Bezirksliga), die SG Ratingen (Kreisliga) und den TV Moselweiß (Bezirksliga). Gespielt wurde über 2 x 15 Minuten in einer, trotz sommerlichen Außentemperaturen, sehr kühlen – gefühlten 15° – Halle. Das war im Vergleich zu Laudenbach schon mal sehr angenehm, ebenso die kurze Anreise. Identisch zum Vorjahr stand, aufgrund von Urlaubszeit und persönlichen Verhinderungen, der Kader der HSV Damen mit Sabrina Reim, Michelle Kurz, Meike Hartig, Christina Scharnbach, Sandra Meyer, Janine Bohlander, Tamara Rother und Meike Fenz nur ein Kader von 6 Feldspielern zur Verfügung, womit keine Möglichkeit der Auswechslung bestand. Aber da der Trainingseffekt im Vordergrund stand, wurden die Herausforderungen optimistisch angegangen. Frei nach dem Motto, das Beste aus den Gegebenheiten zu machen und über taktische Maßnahmen bei der Aufstellung, den Spielerinnen die Möglichkeit zu geben, sich auf verschiedenen Positionen zu probieren, um daraus auch für die Meisterschaftsrunde Rückschlüsse zu erhalten.

gehen 2015/2016 für die HSV auf Punktejagd
v.l.n.r.: Sandra Mayer, MIchelle Kurz, Meike Hartig, Maren Maus, Christina Scharnbach, Katrin Maus, Meike Fenz, Katharina Körber, Tamara Rother, Sabrina Reim, Elisa Helf, Annalena Kreischer, Julia Filster, Sonja Stenzel, Trainer Peter Geisen. es fehlen: Jenny Siemann, Janine Bohlander, Kirsten Franz, Angela Platten

Das wurde im ersten Spiel gegen TV Moselweiß dann auch gut umgesetzt und über eine starke Deckungsleistung und durch Tamara Rother mit einem guten Rückhalt im Tor, konnten die 30 Minuten sehr eng gestaltet werden. Hinzu kam der Kampfgeist der HSV Damen, was aber leider nicht ganz reichte und am Ende eine knappe 8:9 Niederlage zu Buche stand. „Beide Mannschaften waren in diesem Spiel gleichwertig und hätten wir die klaren Chancen besser verwertet, wäre auch ein Sieg für uns drin gewesen“, resümierte DTrainer Peter Geisen.

Die nächste Partie gegen SG Ratingen konnte recht klar dominiert werden und mit Meike Fenz im Tor, war auch hier ein sehr guter Rückhalt gegeben, welche dadurch den ein oder anderen Tempogegenstoß einleiten konnte. Im Angriff mussten aufgrund der Manndeckung von Janine, die anderen Spielerinnen sich noch mehr einbringen, was auch erfolgte und Sabrina konnte nach einer schönen Kombination ihr erstes Tor bejubeln. Am Ende stand ein klarer 18:9 Erfolg zu buche. P. Geisen: „Leider war die notwendige Disziplin und Konzentration nicht über die ganze Spielzeit gegeben, so das Ratingen ein paar leichte Tore erzielte. Überwogen hat aber die Reaktion im Angriff auf die ungewohnte Gegebenheit der Manndeckung. Hier hat die Mannschaft gezeigt, dass sie das Potential hat, flexibel zu agieren und in einer solchen Situation zu bestehen.“

Das letzte Spiel gegen SV Gerolstein wurde aufgrund des Spielplans quasi ohne Pause angepfiffen. Hier machte sich nach 15 Minuten dann doch der Kräfteverbrauch bemerkbar. Gelang es bis zur Pause noch aus einer sicheren Deckung heraus den Ball zu erobern, war aber im Angriff nicht mehr die notwendige Kraft im Torschuß gegeben, was dann wieder ein schnelles Rückzugsverhalten verlangte und das kostete wieder Kraft. So konnten die HSV Damen in den zweiten 15 Minuten dann auch nicht mehr zusetzen und musste sich mit 9:20 geschlagen geben.

Damit erreichten die HSV Damen am Ende Platz 3, was aber lediglich statistischen Charakter hatte. Im Konsens hat das Turnier in Teilen den gewünschten Effekt gebracht. Spielzüge konnten unter anderen Aufstellungen probiert werden und jede Spielerin musste an ihre Leistungsgrenze herangehen. Die mannschaftliche Geschlossenheit wurde intensiviert und bei einem Kader von 2 bis 3 Spielerinnen mehr wäre für die HSV Damen sicherlich der Turniersieg drin gewesen.

„In der Sommerzeit (Ferien) stehen nicht immer alle Spielerinnen zur Verfügung, was auch nachvollziehbar ist. Mit taktischen Mitteln konnten wir den kleinen Kader teilweise kompensieren, aber irgendwann ist dann doch die Kondition am Ende. Ein großes Kompliment an alle Beteiligten, die Einstellung hat trotz der Rahmenbedingungen jederzeit gestimmt“, so das Fazit von DTrainer Peter Geisen.

Im weiteren Verlauf der Vorbereitungen sind nun noch verschiedene Trainingsspiele gegen lokale Gegner geplant, bis am 19.09.2015 die Saison 2014/15 mit dem Heimspiel gegen TV Bad Ems startet.

TOP