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Trotz Power in der 1. Halbzeit verliert die HSV Damenmannschaft auswärts gegen Koblenz

Am Sonntagnachmittag machten sie die Damen der HSV mit einem sehr dünn besetzten Kader auf in die „Beatus-Höll“ nach Koblenz, um dort gegen die 2. Damenmannschaft anzutreten. Schon vor Spielbeginn war allen klar, es wird kräftezehrend. Mit drei Auswechselspielerinnen, von denen sich L. Dötsch, die eigentlich im Tor zu finden ist, bereiterklärte auf dem Feld zu helfen, um für eine Verschnaufpause sorgen zu können.

Trotzdem gingen die HSV-Damen motiviert und schwungvoll aufs Spielfeld. Das Tempo, das sonst im Angriff zu finden ist, wurde etwas gedrosselt, um Kraftreserven zu schaffen. Dafür glänzten unsere Damen mit schnellen Reaktionen in der Abwehr. Besonders Torhüterin L. Dilger parierte in der ersten Halbzeit einen Wurf nach dem anderen. So kämpften die Damen sich aus einem Rückstand von 10:5 (20:09 Spielminute) zum Ende der ersten Halbzeit bis auf ein Tor zurück (12:11). Die Vorfreude und Genugtuung zeigen zu können, was auch mit wenig Wechselmöglichkeiten zu schaffen ist war in der Pause groß. Die Ambition vielleicht doch noch mit zwei Punkten nach hause fahren zu können nicht minder. Doch auch bei den Damen des HC Koblenz sah dies nicht anders aus. Mit neuer Kraft und Strategie setzen sie in der zweiten Halbzeit an. Aus einem anfänglichen Ausgleich zum 12:12, ergatterten die Koblenzerinnen sich schnell einen gehörigen Vorsprung, sodass es nach knapp 18 weiteren Spielminuten eine Differenz von 10 Toren gab (25:15). Die Kraftreserven der HSV Rhein-Nette wurden erschöpft und leider etliche Tore an die Torpfosten verschenkt. In der Abwehr wurde es auf beiden Seiten immer hitziger, bis die HSV- Damen sich geschlagen geben mussten und mit 32:17 verloren.

Trainer A. Winkel meint: „Wir müssen gar nicht so unzufrieden sein. Natürlich liest das nackte Ergebnis sich sehr deutlich, aber wir spielten für den kleinen Kader eine super erste Halbzeit und ärgern den Favoriten lang. Das sollten wir aus diesem Spiel mitnehmen, das wir nachher platt sind ist vollkommen normal und in Ordnung aber wir haben uns nie aufgegeben.“

Im Tor: Rother T., Dilger L.
Auf dem Feld: Treitz C.(1), Nonninger M. (3), Dötsch L., Klein A., Zimmermann A. (9 ; 3/3), Knippel K. (1), Albert D., Sonnleitner G. (3)

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AdrenalinPur Ausgabe IV - 15.04.2023

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